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Entwicklung der Universität der Nationen in Alotau

September 15, 2018


Liebe Gemeinde, Freunde und Familie,

 

Janice und mir geht es gut. Nach unserer Hochzeit in Deutschland, erholsamen Flitterwochen und Leiterschaftskonferenz in Townsville sind wir im Juli wieder in Alotau, Papua Neu Guinea, gelandet. Wir genießen das Eheleben, das gemeinsame Frühstück, den morgendlichen Abschiedskuss, den Austausch über die Ereignisse des Tages beim Abendessen, das gemeinsame Gebet am Ende des Tages.


Die letzten Wochen verbrachten wir in einem kleinen Zimmer mit hellhörigen Wänden auf unserem Campus. Die Küche und das Bad teilen wir mit anderen Mitarbeitern und wirkliche Privatsphäre gibt es kaum. Wir sind Gott dankbar, dass diese Zeit sich dem Ende neigt und wir bald in unser eigenes Zuhause einziehen können. Mehr darüber in unserem nächsten Rundbrief...

 

 

Konferenz in Townsville mit allen JMEM Campus Leitern aus Papua Neu Guinea, sowie mit unseren Gründern Darlene Cunningham, David Hamilton, Kalafi Moala und Tom Hallas


 

Unsere Gründungsarbeit vom JMEM Campus hier in Alotau kommt weiterhin voran. Janice und ich lernen täglich viel dazu, was es bedeutet, unsere Mitarbeiter und Helfer zu leiten und zu führen. Ein Gebetsanliegen für dieses Jahr war, dass wir an Mitarbeitern wachsen. Und Gott hat Menschen aus verschiedenen Nationen zu uns berufen. So besteht unser Team mittlerweile aus sieben Mitarbeitern (drei aus PNG, drei aus Kanada und einer aus Deutschland). Zwei Familien aus Brasilien und Australien planen gerade mit dazu zu kommen. Wir sind sehr dankbar und froh darüber.

 

Wir leiten mehrere Projekte...

 

1. Kindergarten

 

20 Kinder kommen von montags bis freitags und lernen mehr über die Bibel, die Zahlen, die Zeiten, das Alphabet usw. Was uns Hoffnung gibt ist, dass die Kinder offen mit unseren Lehrern reden und von Familienproblemen von zuhause sprechen. Es ist die Norm, dass die Kinder uns erzählen, dass die Eltern keine Zeit mit ihnen verbringen, der Vater sich betrinkt und er die Mutter schlägt usw. Gemeinsam beten wir mit den Kindern und geben ihnen einen Platz, an dem sie sich geliebt und aufgehoben fühlen.


2. Educating for Life – Bildung fürs Leben

 

Unser 12-monatiges Weiterbildungsprogramm, dass wir für mehrere Lehrer in den Grundschulen halten, stellt sich immer wieder neuen Herausforderungen. Meine Mitarbeiterin hat manchmal einen schweren Weg vor sich, um das Programm zu vermitteln: Sie muss für 5 Stunden durch den Busch fahren, über den Berg steigen und im Dorf für mehrere Tage übernachten. Aber wir sehen unglaubliche Resultate: Jeder unserer Lehrer erzählt uns, wie sich die Atmosphäre im Klassenzimmer verändert hat und die Schüler besser lernen. Andere Lehrer sowie Schulen wollen das Programm nächstes Jahr aufnehmen.
           

3. Pastorentreffen

 

Mit über 20 Gemeinden in Alotau und ständigen Spaltungen haben wir ein Pastorentreffen gestartet: Wir laden alle Gemeinden im Abstand von drei Monaten dazu ein. Damit wollen wir untereinander Gemeinschaft haben und gemeinsam beten. An unserem ersten Treffen im Juli nahmen sieben Gemeinden teil.


4. Alphabetisierungsprogramm

 

In Papua Neu Guinea sind 60-70% der Bevölkerung unter 20 Jahren und davon haben nur 20-30% eine ausreichende Schulbildung. Unser Ziel ist: Schulische Fähigkeiten wie Lesen und Schreiben in den Grundschulen zu fördern. Zugrundeliegend ist ein Universitätsprogramm, das wir für Entwicklungsländer entworfen haben. Ende September werden wir ein Weiterbildungskurs anbieten und dieses Programm in einer Schule umsetzen.


5. Evangelisationseinsätze

 

In den nächsten Monaten erwarten wir erneut zahlreiche Einsatzteams aus Hawaii und Australien. Mit ihnen werden wir in den Dörfern, auf Märkten und von Haus zu Haus evangelisieren.
 

 

Pastorentreffen, in Alotau

 


Universität der Nationen in Alotau


„Deshalb geht hinaus in die ganze Welt und ruft alle Menschen dazu auf, meine Jünger zu werden...“ (Matth. 28,19 Hfa) Unser Herz ist, jungen Menschen die Möglichkeit zu einer christlichen Bildung zu geben. Das Fundament aller unserer Kurse in der Universität ist eine Jüngerschaftsschule. Mit der Unterstützung von der Regierung, der Bildungsabteilung und der JMEM International werden wir in Alotau in den nächsten Jahren eine Universität für 350-500 Schüler gründen.

 

 

Auf unserem Treffen für die Universität: Von links Charles A.-Stellvertretender Ministerpräsident und Schatz­meister für PNG, Paul C. – UofN Kona Leiter, Roma T. – Bildungsberater, Linsay A. – Alotau Bezirksvertreter

 

 

Wir haben ein Grundstück von drei Hektar geschenkt bekommen. Unser Architekt hat Pläne dazu entworfen (s. Bild unten). Den ersten Entwurf haben wir den zuständigen Behörden vorgestellt. Die erste Bauphase des Projekts wird im Januar 2019 starten in der wir Schiffscontainer als temporäre Unterkünfte, Klassenzimmer und Sanitärbereich ausbauen. Genaueres berichte ich euch im nächsten Rundbrief.

 

 

Erster Entwurf für unsere Universität der Nationen - UofN hier in Alotau. Die Gebäude bieten Klassenräume, ein Café, Großküche, Kindergärten, Unterkünfte, Sportplatz, Bücherei..


 

Vielen Dank für eure Gebete für Janice und mich und die finanziellen Spenden, die uns weiterhin täglich tragen. Wir würden uns sehr über Besuch von euch freuen. Gerne könnt ihr uns auch ehrenamtlich für ein paar Wochen unterstützen.


 

Liebe Grüße,

euer Markus und Janice

 

 

 

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